Im Rahmen des Programms zum 75-jährigen Jubiläums der Insula in diesem Jahr fand vor Kurzem im Festsaal des Augustinums eine Veranstaltung zum Thema Humor in der Pflege statt. Gemeinsam mit dem Verein Generationen Füreinander BGL wurden zwei Vorträge organisiert, in denen zwei doch ernste Themen von der humorvollen Seite betrachtet wurden.
Den Beginn machte der Sozialwissenschafter und Humorbotschafter Werner Gruber, der dem Publikum die heilsame und stärkende Wirkung von Humor interaktiv und sehr kurzweilig vermittelte. In Zeiten des technischen Fortschritts braucht es mehr denn je Menschlichkeit. Humor ist ein ideales Mittel, diese Menschlichkeit im privaten und im beruflichen Alltag zu bewahren. Dazu ist es unumgänglich, die eigene humorvolle und fröhliche Grundhaltung zu entdecken und entfalten zu können. Durch eine humorvolle Haltung und Gelassenheit können wir mit Belastungen, Ängsten und Konflikten besser umgehen. Humor ist gesundheitsfördernd und unterstützt uns dabei, die täglichen Herausforderungen zu meistern. Lachen öffnet Türen, nimmt Ängste, erzeugt Sympathie und ermöglicht überraschend neue Lösungsansätze. Humor baut Spannungen ab, entsorgt unseren Seelenmüll und steigert die Kreativität. „Ein Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen“, so der Referent in seinem Schlusswort. Diese Erfahrung durfte das Publikum anschließend mit den jeweiligen Sitznachbarn ausgiebig ausprobieren.
In der anschließenden Pause wurden die Anwesenden vom Küchenteam des Augustinums mit Kaffee und Kuchen verwöhnt, so dass nach dieser Stärkung der zweite Teil des Nachmittags beginnen konnte. Dieser wurde in Zusammenarbeit der Präventionsbeamtin der bayerischen Polizei, Kriminalhauptmeisterin Nicol Mayer und dem Verein Generationen Füreinander BGL organisiert. Dabei wurde das allgegenwärtige Thema Trickbetrügerei von dem pensionierten Präventionsbeamten Timo Sdunek diesmal in neuer Form eines Puppentheaters präsentiert. Sowohl der bösartige Enkeltrick, als auch die Anrufe von falschen Polizisten, wurden in liebevollen Dialogen des Puppenspielers mit seinen verschiedenen Puppen dargestellt. Auch die falschen Handwerker, die vor der Tür stehen und um Einlass bitten, wurden thematisiert. Schließlich wusste auch eine Puppe von Pishing Mails zu berichten, in denen nach persönlichen Daten gefragt wird, und die am Besten sofort gelöscht werden sollten. In seinem abschließenden Appell bat er das Publikum immer wachsam zu bleiben, und bei Verdachtsmomenten umgehend die Polizei zu verständigen.
So durften die Teilnehmer einen sehr informativen und kurzweiligen Nachmittag erleben, der sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Thomas Vorberg
08.10.2026

